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Grundlagen des Netzwerk-Marketing

 

Auf dieser Seite gebe ich Ihnen eine kurze kritische Einleitung über das Netzwerkmarketing, damit Sie sich nicht von falschen Vorstellungen und Versprechungen verleiten lassen, wenn Sie mit dem Internet erfolgreich Geld verdienen möchten.

Diese Abhandlung ist wie folgt gegliedert:

  1. Einleitung
  2. Was ist Netzwerk-Marketing?
  3. Produkte und Organisationsstruktur von MLM Unternehmen
  4. Kritik am Netzwerkmarketing
  5. Das Illegale Schneeballsystem
  6. Ein weiteres Beispiel eines illegalen Marketingsystem
  7. Ausblick

1. Einleitung

Das Netzwerkmarketing ist eine Form des Marketing, welche sich zur Zeit im Aufwärtstrend befindet. Der Umsatz von MLM (Multi Level Marketing) Unternehmen betrug allein in Deutschland im Jahre 2004 in Euro 7,9 Mrd.. Die Tendenz ist durch die weitere rapide Verbreitung des Internet stark steigend.

Leider verbreiten sich in dieser Branche zunehmend auch gewisse nicht ganz legale Praktiken, daher halte ich es für wichtig hierüber zu informieren. Dabei ist es allerdings nicht meine Absicht, diese Vermarktungsform schlecht zu reden, denn es kann nicht bestritten werden, dass das Netzwerk-Marketing die Vertriebsform der Zukunft sein wird.

Dieser Betrag soll vielmehr den Blick für eine kritische Beschäftigung mit dieser Materie schärfen. Wie bei jeder Selbständigkeit, ist eine Tätigkeit im Netzwerk-Marketing gerade am Anfang mit viel Arbeit verbunden, und Sie sollten sich nicht von solchen Versprechen, wie "Reich werden durch E-Mail Versand!" oder ähnliche Versprechungen "dubiöser" Anbieter irritieren oder gar verleiten lassen.

Nun noch ein Hinweis:
Bedingt durch die in der Rechtssprechung noch nicht völlig geklärte Frage der Haftung für einen gesetzten Link, habe ich mich entschlossen zu bestimmten umstrittenen MLM Anbieter, die ich in dieser Kurseinheit ansprechen werde, keinen Hyperlink zu setzen. Ich werde lediglich die URL der jeweiligen Startseite angeben, ohne diese jedoch zu verlinken. So haben Sie auch selber die Möglichkeit meine Angaben zu überprüfen, sofern es diese Anbieter noch gibt.

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2. Was ist Netzwerk-Marketing?

Als Netzwerk Marketing (engl. Network-Marketing), auch als Multi Level Marketing (MLM), Empfehlungsmarketing oder Strukturvertrieb bezeichnet, werden solche Marketing-Strategien bezeichnet, die das Generieren von Referenzen durch eine Vertrauensperson für Waren oder Dienstleistungen zum Zwecke des Verkaufs zum Ziel haben.

Eines der wichtigsten Elementen von Empfehlungsmarketing ist Waren oder Dienstleistungen auf Grund von Empfehlungen zu vertreiben.

Aus verkaufspsychologischer Sicht haben solche Empfehlungen den meisten Erfolg, wenn diese Empfehlungen von Personen abgegeben werden, die zum zukünftigen Kunden in einer persönlichen Beziehung stehen.
Gerade im Empfehlungsmarketing ist es daher besonders wichtig eine gute Beziehung zum potenzielle Kunden aufzubauen, ohne diesen potenziellen Kunden jedoch zu einem Kauf zu drängeln.

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3. Produkte und Organisationsstruktur von MLM Unternehmen

Die Produkte von MLM Unternehmen sind mittlerweile so vielfältig wie das Leben ist. Wie Sie sicherlich selber schon bemerkt haben, können Sie mittlerweile nahezu alles über das Internet erwerben.
Im Konsumgütermarkt nehmen der Bereich der Nahrungsergänzungsmittel beispielsweise nach dem Stand von April 2005 einen Branchenanteil von 28% des Gesamtumsatzes ein (Quelle: Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.).

Die Organisationsstruktur von MLM Unternehmen kann mit einer Pyramide verglichen werden, mit mehrenen Beteiligten auf der Basisebene und einigen an der Spitze. Es erhält nicht nur der unmittelbare Verkäufer eine Provision, sondern auch der sogenannte Förderer (engl. Sponsor ), also derjenige der den Verkäufer angeworben hat, sofern dieser Sponsor mindestens eine Ebene höher angesiedelt ist. Dieses Provisionsmodell vollzieht sich meistens auch über mehrere Ebenen, so dass man sich mit der Zeit ein passives Einkommen aufbauen kann.

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4. Kritik am Netzwerk-Marketing

Bei einigen Netzwerk Marketing Unternehmen ist in erster Linie die internen Ausbildung zu kritisieren, die sich i.d.R. auf Produktschulungen, Informationen zur Handhabung der Bestellformulare und einem sogenannten Persönlichkeitstraining ohne anerkannten Abschluss beschränkt. Diese werden meist von verkaufserfahrenen Handelsvertretern auf der Basis von Erfahrungswissen durchgeführt.

Auch für eine erforderlich fachliche Qualifikation, wie beispielsweise im Finanzdienstleistungsbereich gem. EU-Richtlinie 2002/92/EG (Europäische Vermittlerrichtlinie) oder wie nach dem Heilpraktikergesetz zur Beratung von gesundheitsfördernde Nahrungsergänzungsmittel gefordert, ist der Berater i.d.R. selbst verantwortlich.

Desweiteren stellen viele MLM Unternehmen bei ihrer Verkäufer-Werbung die Möglichkeit hoher Provisionen durch Aufbau einer eigenen Vertreterstruktur als maßgebliches Argument dar, wobei sie sich selber in dem Grenzbereich der illegalen Kundenwerbung begeben, ohne dass sie diesen selber eindeutig zugeordnet werden können (vergl. § 16 Abs.2 UWG).

Diese Verbreitung von gewissen unseriösen MLM Unternehmen dürfte auch dem Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. nicht verborgen geblieben sein, denn dieser Verband stellt auf seiner Internetseite selber sogenannte Richtlinie für seriöse Direktvertrieb Unternehmen auf und warnt in diesen Richtlinien auch selber vor illegalen Nebenverdienst Annoncen.

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5. Das illegale Schneeballsystem

Um es nochmals vorweg zu nehmen, sei zunächst erwähnt, dass Verkaufsstrategien wie MLM (Multi Level Marketing), Netzwerk Marketing oder Empfehlungs-Marketing grundsätzlich legal sind und eine pyramidenähnliche Struktur in der Natur des Empfehlungsmarketings liegt.

Empfehlungsmarketing ist eigentlich keine neue Vertriebsform des Internets, sondern schon so alt wie die Menschheit selber. Als Beispiel sei nur die Kirche erwähnt, welche schon im Mittelalter durch Mund zu Mund Propaganda neue Mitglieder geworben hat.

Was aber ist nun eigentlich ein illegales Schneeballsystem?

Unter einem illegalen Schneeballsystem (oft fälschlicherweise auch mit jedem legalen Pyramidensystem gleichgesetzt) versteht man einen Prozess, bei dem bisher Unbeteiligte vom Werbenden dazu aufgefordert werden, selber zu Werbenden zu werden. Es wird erwartet, dass jeder Werbende mehrere bisher Unbeteiligte wirbt. Dadurch steigt die Zahl der Werbenden schnell an.

Es werden bei einem solchen System keine werthaltigen Produkte oder Dienstleistungen angeboten. Solche Strukturen erinnern an Kettenbrief Aktionen, wie sie schon seit langem auch außerhalb des Internets bekannt sind.
Hierzu folgendes Beispiel:

Zahlen Sie je 5 € an folgende 7 Personen und Sie erhalten je ein E-Buch. Werben Sie jetzt weitere Teilnehmer für dieses System, und Sie erhalten selber von jedem neuen Teilnehmer 5 €, wofür Sie diesen Teilnehmer ebendfalls ein solches E-Buch zusenden. Nach einigen Monaten sollen Sie nach den Versprechungen dieser Anbieter mit diesem System dann ca. 400.000 € verdient haben.

Das Internet ermöglicht es besonders leicht mit solchen Scheinprodukten (wie Dateien, E-Bücher ohne Marktwert) ein Schneeballsystem aufzubauen.
Solche Beispiele sind im Internet leider auch heute noch immer wieder auszutreffen, obwohl solche Kettengeschäfte unter Strafandrohung in Deutschland jedenfalls eindeutig verboten sind.

Gemäß § 16 Abs.UWG ist die Beteiligung an einem solchen Schneeballsystem strafbar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe bestraft werden. Dieser Straftatbestand ist als ein abstraktes Gefährdungsdelikt ausgestattet. Das bedeutet, dass sich bereits strafbar macht, wer Verbraucher zur Abnahme von Waren etc. mit dem Versprechen veranlasst, sie würden besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen. Ein Schaden braucht dabei noch nicht eingetreten zu sein. Diese Strafvorschrift gilt nicht nur für den Anbieter solcher Schneeballsysteme, sondern auch für jeden der sich an einem solchen System beteiligt.

Rechtsgeschäfte, die ein solches Schneeballsystem zum Inhalt haben, sind gemäß § 134 BGB nichtig. Einzahlung können zwar theoretisch gemäß § 812 BGB zurückgefordert werden. Ein solcher Rückforderungsanspruch wegen ungerechtfertigter Bereicherung ist aber wiederum praktisch gemäß § 817 S.2 BGB ausgeschlossen, da jedem Beteiligten nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung die Gesetzes- bzw. die Sittenwidrigkeit bekannt sein dürfte. Diese Auffassung wird von den Gerichten in zahlreichen Urteilen zu den sogenannten Schenkkreisen (auch eine Art Schneeballsystem) einhellig vertreten.

Desweiteren besteht gegen jeden der ein solches System fördert, etwa durch Anwerbung von neuen Teilnehmer, ein Schadensersatzanspruch gemäß § 823 Abs.2  BGB i.V.m. § 16 Abs.UWG. Für jeden Teilnehmer besteht somit ein zusätzliches Risiko, nicht nur seine Einlage zu verliehen, sondern auch noch für Schadensersatzansprüche gegenüber jeden angeworbenen Teilnehmer zu haften.

Bei der Abgrenzung zwischen legalen MLM Unternehmen und einem verbotenen Schneeballsystem ist somit danach zu Fragen, was eigentlich in Vordergrund des Geschäftes steht.
Eine Grundfrage für diese Abgrenzung wäre beispielsweise:
Hat das angebotene Produkt selber für den Kunden einen gewissen Vorteil, oder besteht der Vorteil vielmehr darin, für die Vermittlung von neuen Kunden Provision zu erhalten.

Folgende Indizien sprechen i.d.R. für ein illegales Schneeballsystem:

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6. Ein weiteres Beispiel eines illegalen Schneeballsystem

Abschließend möchte ich ein weiteres illegales Marketing System vorstellen, welches im Internet in letzter Zeit des öfteren angeboten wird.

Vielleicht haben Sie in diversen Jobbörsen im Internet schon einmal folgende Stellenanzeige gelesen:

Verdienen Sie durch Bearbeiten und Versenden von E-Mails 25,00 € pro bearbeiteter Mail.
Ein Beispiel für ein solches Prgramm habe ich selber vor einiger Zeit noch unter folgender Adresse gefunden:
http://www.geld-online-verdienen.de.tl/25-Euro-pro-E_Mail.htm

Auf diese Seite erfahren Sie, dass Sie angeblich ganz einfach mit wenig Zeitaufwand und ohne große Vorkenntnisse für jede bearbeitete und gesendete E-Mail 25,00 € erhalten sollen. Der Arbeitsablauf soll im wesentlichen darin bestehen, dass

  1. Sie ihre neu empfangenen E-Mails überprüfen,
  2. 25 €, für jede empfangene und bearbeitete E-Mail bekommen,
  3. Sie die Informationen (E-Bücher) an den Kunden, der ihnen die E-Mail geschickt hat, senden.
  4. Fertig.

Außer viel Werbung erfährt man sehr wenig über das eigentliche System. Lediglich mit einem Satz wird erwähnt, dass man außerdem selber Werbung für dieses System machen muss, um Kunden für dieses System zu gewinnen.

Wenn Sie solche Angebote mit einem gewissen gesunden Menschenverstand kritisch lesen, gibt es nur eine richtige Reaktion auf eine solche Anzeige. Finger weg, zumal Sie durch mögliche Schadensersatzansprüche mehr verliehen können, als nur ihren Einsatz.

Die AG Schneeballsystem, welche beim Landeskriminalamt Berlin eingerichtet ist, rät deshalb auch zur Vorsicht, wenn Sie mit einer Firma, in Kontakt kommen, bei der

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6. Ausblick

Möchten Sie nun wissen, was zu einen legalen und erfolgreichen Geschäftsaufbau im Internet erforderlich ist, so fordern Sie rechts auf dieser Seite meine kostenlose und unverbindliche zehnteilige E-Mail Serie an.
In dieser E-Mail Serie ist beschrieben, was zu einem erfolgreichen Geschäftsstart unbedingt erforderlich ist.

Finanzieller Erfolg im Internet ist das Zusammenspiel von einer professionellen Website, mit fehlerfrei programmierten Webseiten, Werbung und guter Kontaktpflege.

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